Hyaluronsäure ist eine körpereigene Substanz, die natürlicherweise in verschiedenen Geweben vorkommt. Chemisch betrachtet handelt es sich um ein langkettiges Molekül, dessen Eigenschaften stark von seiner molekularen Größe abhängen. Genau hier liegt der entscheidende Unterschied zwischen hochmolekularer und niedermolekularer Hyaluronsäure.
Niedermolekulare Hyaluronsäure beschreibt Hyaluron mit einer geringeren Molekülgröße. In diesen Produkten liegt die molekulare Größe im Bereich von 500 bis 700 kDa. Diese Angabe ist wichtig, weil sie eine technische Einordnung erlaubt. Hyaluron ist nicht einfach Hyaluron – die Molekülgröße entscheidet darüber, wie gut es sich in Flüssigkeiten verteilt und wie es sich im Körper verhält.
Als Ausgangsstoff wird Natriumhyaluronat verwendet. Das ist die stabilisierte Form der Hyaluronsäure, wie sie auch in vielen anderen hochwertigen Produkten eingesetzt wird. Entscheidend ist dabei nicht nur die Form, sondern auch die Herkunft. Idealerweise stammt das Hyaluron aus Fermentation von Mais, nicht aus tierischen Quellen. Das macht die Hyaluronsäure vegan und unabhängig von tierischen Rohstoffen.
Wenn von „hoch bioverfügbar“ gesprochen wird, bezieht sich das im Zusammenhang mit Hyaluron vor allem auf diese Kombination aus niedermolekularer Struktur, klar definierter Molekülgröße und fermentativer Herstellung. Aussagen darüber hinaus sind rechtlich nicht zulässig und werden bewusst nicht getroffen.