B-Vitamine sind eine Gruppe von acht wasserlöslichen Vitaminen, die im Körper eng zusammenarbeiten. Dazu gehören Vitamin B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12. Sie sind an zahlreichen grundlegenden Stoffwechselprozessen beteiligt und müssen regelmäßig über die Ernährung aufgenommen werden, da der Körper sie nur begrenzt speichern kann.
B-Vitamine tragen unter anderem zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen Funktion des Nervensystems sowie zu einer normalen psychischen Funktion bei. Mehrere B-Vitamine tragen außerdem dazu bei, Müdigkeit und Ermüdung zu verringern. Diese Funktionen sind wissenschaftlich geprüft und europaweit als Health Claims zugelassen.
In Nahrungsergänzungsmitteln werden B-Vitamine häufig als isolierte, synthetisch hergestellte Einzelstoffe eingesetzt. Diese liegen meist losgelöst voneinander vor und werden ohne ihre natürlichen Begleitstoffe ergänzt. Zwar sind auch isolierte Vitamine rechtlich zulässig, sie unterscheiden sich jedoch deutlich von B-Vitaminen, wie sie natürlicherweise in Lebensmitteln vorkommen.
Natürliche B-Vitamin-Quellen liefern die Vitamine eingebettet in eine pflanzliche Matrix. In dieser Matrix sind B-Vitamine gemeinsam mit weiteren natürlichen Begleitstoffen vorhanden, etwa sekundären Pflanzenstoffen, Mineralstoffen und Aminosäuren. Diese natürliche Zusammensetzung entspricht eher dem Ursprung der B-Vitamine in der menschlichen Ernährung.
Buchweizen ist eine der wenigen pflanzlichen Quellen, die von Natur aus alle acht B-Vitamine enthält. Durch Keimung wird der Nährstoffgehalt zusätzlich aktiviert. Die B-Vitamine liegen dabei nicht als zugesetzte Isolate vor, sondern als Bestandteil eines natürlichen Nährstoffverbunds.
Der entscheidende Unterschied liegt somit nicht allein in der Menge einzelner Vitamine, sondern in ihrer Herkunft. Natürliche B-Vitamine aus einer vollständigen Pflanzenmatrix stehen für einen ganzheitlichen Ansatz, der sich bewusst von synthetisch isolierten Vitaminmischungen unterscheidet.