Resveratrol ist ein natürlich vorkommendes Polyphenol, das von Pflanzen als Schutzstoff gebildet wird. Besonders bekannt ist Resveratrol aus dem japanischen Staudenknöterich sowie aus Traubenschalen. Chemisch gehört Resveratrol zur Gruppe der Stilbene. Der Stoff wird seit mehreren Jahrzehnten intensiv erforscht und ist fester Bestandteil der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit pflanzlichen Polyphenolen.
L-Ergothionein ist eine schwefelhaltige Aminosäureverbindung, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann. Sie wird ausschließlich über die Nahrung aufgenommen. Auffällig ist, dass der Körper über einen speziellen Transportmechanismus verfügt, mit dem L-Ergothionein aktiv aufgenommen und in bestimmten Geweben angereichert wird. Diese Besonderheit unterscheidet L-Ergothionein von vielen anderen Nahrungsbestandteilen.
NADH ist die reduzierte Form von Nicotinamidadenindinukleotid, einem körpereigenen Coenzym, das an zahlreichen biochemischen Prozessen beteiligt ist. NADH entsteht im Stoffwechsel aus NAD und spielt eine Rolle in zellulären Redoxreaktionen. Aufgrund seiner Struktur gilt NADH als empfindliche Verbindung, die unter anderem durch Umwelteinflüsse wie Licht, Sauerstoff oder Magensäure beeinflusst werden kann.
Der Begriff liposomal beschreibt eine spezielle Form der Einbettung eines Stoffes in Phospholipide. Dabei wird der eigentliche Wirkstoff von einer fettähnlichen Hülle umgeben, die strukturell an biologische Membranen erinnert. Diese Darreichungsform wird häufig verwendet, um empfindliche Substanzen physikalisch zu schützen, ohne ihre chemische Identität zu verändern.
In der wissenschaftlichen Betrachtung werden Resveratrol, L-Ergothionein und NADH unterschiedlichen funktionellen Kategorien zugeordnet. Resveratrol gehört zu den pflanzlichen Polyphenolen, L-Ergothionein zu den spezialisierten Aminosäurederivaten und NADH zu den körpereigenen Coenzymen. Kombinationsansätze, die solche unterschiedlichen Stoffklassen zusammenführen, verfolgen grundsätzlich das Ziel, verschiedene biologische Ebenen parallel abzubilden, statt einen einzelnen Stoff isoliert zu betrachten. Entscheidend ist dabei eine klare Trennung der Stoffe, transparente Einzelmengen und eine verständliche Einordnung ohne funktionelle Überfrachtung.