Mönchspfeffer, botanisch Vitex agnus castus, ist eine traditionelle Heilpflanze aus dem Mittelmeerraum und Westasien. Verwendet werden die getrockneten Früchte eines Strauches, der seit Jahrhunderten in der europäischen und mediterranen Pflanzenkunde beschrieben ist.
Historisch wurde Mönchspfeffer vor allem in Klöstern kultiviert und fand Eingang in die Volksheilkunde verschiedener Kulturen. Die Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütlerartigen und zeichnet sich durch ihre aromatischen, pfefferähnlichen Früchte aus.
In Nahrungsergänzungsmitteln wird Mönchspfeffer in der Regel nicht als Pulver, sondern als Extrakt eingesetzt. Durch ein definiertes Extraktionsverhältnis wie 4:1 wird das Pflanzenmaterial konzentriert. Das bedeutet, dass mehrere Teile der Pflanze verwendet werden, um einen Teil Extrakt zu gewinnen. Dadurch lässt sich die Pflanzenmenge präziser dosieren.
Leinsamenmehl wird aus den Samen des Flachses (Linum usitatissimum) gewonnen. Es ist ein traditioneller pflanzlicher Rohstoff, der vor allem als Trägerstoff eingesetzt wird. Leinsamenmehl ist fein vermahlen, gut mischbar und pflanzlichen Ursprungs.
In Kombination mit Pflanzenextrakten wird Leinsamenmehl häufig verwendet, um eine gleichmäßige Verteilung des Extrakts zu ermöglichen. Es dient als natürliche Basis innerhalb der Kapsel und unterstützt eine stabile Verarbeitung ohne synthetische Trägerstoffe.
Die Verbindung eines pflanzlichen Extrakts mit einem natürlichen Trägerstoff wie Leinsamenmehl folgt einem ganzheitlichen Ansatz. Statt isolierte Stoffe mit künstlichen Füllmitteln zu kombinieren, werden pflanzliche Rohstoffe miteinander verbunden, die sich in Struktur und Verarbeitung ergänzen.