Sango Meereskoralle ist eine natürliche Mineralquelle, die aus fossilen Korallenablagerungen stammt. Sie entsteht über sehr lange Zeiträume aus den mineralischen Überresten abgestorbener Korallenriffe. Diese Ablagerungen finden sich unter anderem vor der Küste der japanischen Insel Okinawa, wo sie nicht aktiv aus lebenden Riffen entnommen, sondern aus fossilen Sandbänken gewonnen werden.
Charakteristisch für Sango Meereskoralle ist ihre komplexe Mineralmatrix. Neben Calcium und Magnesium enthält sie eine Vielzahl weiterer Mineralstoffe und Spurenelemente, die natürlicherweise im Korallengerüst eingelagert sind. Diese Mineralien liegen nicht isoliert vor, sondern sind Teil einer gewachsenen Struktur, die sich deutlich von synthetisch zusammengestellten Mineralmischungen unterscheidet.
Ein häufig hervorgehobenes Merkmal der Sango Meereskoralle ist das natürliche Verhältnis von Calcium zu Magnesium von etwa 2:1. Dieses Verhältnis ergibt sich nicht durch technische Mischung, sondern durch den biologischen Aufbau der Koralle selbst. Es spiegelt die mineralische Zusammensetzung wider, wie sie sich im Meerwasser und im Korallenmaterial über lange Zeiträume entwickelt hat.
Die Gewinnung fossiler Sango Koralle unterliegt in Japan strengen Umweltauflagen. Abgebaut werden ausschließlich alte, nicht mehr lebende Korallenstrukturen aus ausgewiesenen Sandbänken. Aktive Riffe und lebende Korallen werden dabei nicht beeinträchtigt. Die Verarbeitung erfolgt anschließend durch Reinigung, Trocknung und Vermahlung des mineralischen Materials.
Sango Meereskoralle wird seit Jahrzehnten als natürliche Quelle für Calcium und Magnesium beschrieben. In der wissenschaftlichen und ernährungsbezogenen Betrachtung wird sie vor allem aufgrund ihrer mineralischen Vielfalt und ihrer natürlichen Zusammensetzung eingeordnet, nicht als isolierter Einzelstoff, sondern als komplexes Naturmaterial.