NADH steht für Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid in seiner reduzierten Form. Es handelt sich um ein körpereigenes Coenzym, das in jeder lebenden Zelle von Mensch, Tier und Pflanze vorkommt. Besonders Zellen mit hohem Energiebedarf weisen höhere Konzentrationen auf.
Das Coenzym existiert in zwei Formen. NAD+ ist die oxidierte Form und NADH die reduzierte Form. Beide gehören zusammen und wechseln im Stoffwechsel ständig ineinander. Für Prozesse der Energiegewinnung ist jedoch die reduzierte Form NADH entscheidend, da sie Elektronen direkt bereitstellen kann.
NADH wird im Körper unter anderem aus Niacin gebildet. Es ist Bestandteil der sogenannten Atmungskette, einem zentralen Prozess der zellulären Energiegewinnung. In diesem Zusammenhang wird NADH häufig als direkter Elektronenträger beschrieben.
Die liposomale Form beschreibt eine besondere Art der Verkapselung. Dabei wird der Wirkstoff von Liposomen umschlossen. Liposomen bestehen aus Phospholipiden, die der Struktur menschlicher Zellmembranen ähneln.
Durch diese Struktur kann ein empfindlicher Stoff wie NADH vor äußeren Einflüssen geschützt werden. Insbesondere im Verdauungstrakt kann eine liposomale Ummantelung dazu beitragen, den Wirkstoff stabiler zu halten.
Im Vergleich zu nicht verkapselten Formen wird NADH in liposomaler Struktur oft als planbarer beschrieben, da es weniger anfällig für vorzeitigen Abbau ist. Dadurch lässt sich die Zufuhr besser kontrollieren und reproduzierbarer in tägliche Routinen integrieren.
NAD+ und NADH erfüllen dabei unterschiedliche Rollen. Während NAD+ vor allem regulatorische Funktionen übernimmt, ist NADH direkt an der Bereitstellung von Energie beteiligt. Die Wahl der Form hängt daher vom jeweiligen ernährungsphysiologischen Ansatz ab.