Kollagen ist ein Strukturprotein, das in der Natur in Bindegeweben vorkommt. In Nahrungsergänzungsmitteln wird häufig Kollagenhydrolysat verwendet. Das bedeutet, dass Kollagen in kleinere Proteinbestandteile (Peptide) aufgespalten wurde, damit es als Pulver gut mischbar und alltagstauglich einsetzbar ist.
Kollagen ist kein einzelner Stoff, sondern eine Proteinwelt mit unterschiedlichen Strukturen. Im Alltag ist aber meist weniger die Typenbezeichnung entscheidend, sondern die Frage, ob es sich um ein reines Kollagenprodukt handelt, wie hoch der Proteingehalt ist, wie transparent die Herkunft ist und ob die Zusammensetzung klar ausgewiesen wird.
Ein wichtiger Punkt bei Kollagenprodukten ist die Vergleichbarkeit. Manche Produkte sind aromatisiert, gesüßt oder enthalten Mischungen. Andere setzen bewusst auf eine reduzierte Rezeptur. Dadurch unterscheiden sich Produkte weniger durch große Versprechen, sondern durch Rohstoffqualität, Reinheit, Deklaration und Routine.
Bei Kollagenpulvern zählt außerdem die Alltagstauglichkeit. Wie viel ist eine Portion, ist ein Dosierlöffel dabei, wie lange reicht ein Beutel und lässt es sich geschmacksneutral in Getränke mischen. Genau diese Punkte sind in der Praxis oft relevanter als Werbebilder.